Was machte die römische Armee so stark, so nahezu unbesiegbar?
Mit dieser Frage beschäftigte sich im Laufe des letzten Schuljahres die Anno-Schülerin Nele Katharina Jansen (15 Jahre) im Rahmen ihres LemaS-Mentoring-Programms.
Seit Mittwoch, dem 2. September präsentiert sie die Ergebnisse ihrer Forschungen im Rahmen einer Ausstellungseröffnung zum Thema „Die römische Armee – Eine Stütze des Römischen Reiches“ im Siegburger Stadtmuseum.

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Nele ist eine von sechs Schüler*innen, die seit dem Schuljahr 2019/20 am Anno-Gymnasium durch ein sogenanntes „One-on-one Mentoring“ gefördert werden. Das bedeutet, dass sie im Fach ihrer Wahl Fragen nachgehen, die sie besonders interessant finden und deren Antworten sie schon lange gesucht haben. Dabei werden sie eine Stunde pro Woche von einer Lehrkraft betreut. Gefördert wird dieses Pilotprojekt von der Bund-Länder-Initiative LemaS (Leistung macht Schule), die in einem fünf Jahre dauernden Prozess verschiedenste Ansätze zur individuellen Förderung bundesweit erforscht.

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Während ihrer Recherchen erkannte Nele schnell, dass es weniger einzelne Generäle waren, die für die militärischen Erfolge Roms verantwortlich waren, sondern eher die Strukturen, die geschaffen worden waren. Dabei geht es von der Ausbildung über die uniforme Ausrüstung bis zur Organisation der Legionen und deren Befehlsstrukturen. Aber auch Aspekte der Bezahlung und Bestrafung sowie der Wertschätzung durch die Verleihung von Orden spielen eine wichtige Rolle.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Oktober in der Galerie des Stadtmuseums bei freiem Eintritt zu sehen.

Götz Maier