Aufgeregtes Treiben herrscht im gesamten Schulgebäude: Schüler tragen seltsame Kleidungsstücke, andere transportieren „Requisiten“, Materialien werden im SV-Büro ausgegeben, Eltern bringen Multi-Kulinarisches.
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42 Projektgruppen unter Leitung von Schülern, Eltern und Lehrern haben sich schon eine Woche zuvor mit verschiedenen Kulturen befasst und Überlegungen angestellt, Vorkehrungen getroffen, Konzepte entwickelt und Probeaufbauten erstellt. Das Ziel, den Schülerinnen und Schülern andere Kulturen näher zu bringen und Völkerverständigung zu fördern, wird deutlich.

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Flaggen, Schriftzeichen, Informationswände, typische Kleidungsstücke gibt es in den Räumen zu bewundern. Hier wird landestypisch musiziert, dort werden Tänze und Theaterszenen aufgeführt oder landestypische Sportarten ausgeübt. Wie leben die Menschen in Indonesien? Welche Spiele spielen Kinder in Japan? Was gibt es in Paris außer dem, was jedem sofort einfällt, also von Baguette über Eiffelturm und Mona Lisa bis zu Vin Rouge?

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Darüber hinaus werden spannende Themen aufgegriffen, wie z.B. die Bildungssituation deutscher Sinti und Roma, die Rolle der Frau in Indien oder die Kunst und Architektur von Antoni Gaudi in Spanien.
Da die Art der Präsentation und Raumgestaltung den Projektgruppen freigestellt ist, bietet sich ein vielfältiges und abwechslungsreiches Bild. Schüler, Lehrer, Eltern und Besucher haben mehrere Stunden Zeit, durch die multikulturelle Ausstellung im gesamten Schulgebäude, das so zum „Kulturmuseum“ wird, zu gehen und Neues über andere Kulturen zu erfahren.
 
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Die Schülervertretung, aus der die Idee erwachsen war, lobte schon im Vorfeld die Prämierung der besten Präsentation aus. Die Entscheidung fällt den Juroren nicht leicht, aber am Ende steht fest, dass die Projektgruppe „Frankreich/Paris“ den Zuschlag erhält.

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Wieder einmal zeigt das Anno-Gymnasium, dass es eine bunte und vielfältige Schule ist, die zu Recht den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt.