Während beim diesjährigen Köln-Marathon bzw. Halbmarathon bereits Tausende von Läuferinnen und Läufern dem Start entgegen fieberten, fanden hinter den Kulissen die Vorbereitungen statt.
Seit vielen Jahren sind daran auch die Radrennfahrer des Anno-Gymnasiums und des
RV „Blitz Spich“ beteiligt, die als Begleiter der Top-Elite fungieren.
Ihre Aufgabe ist es, die am Vorabend beim „Briefing“ zugeteilten Spitzenläufer mit Trinkflaschen zu versorgen, sie zu begleiten und in schwachen Momenten anzufeuern.
Und auch die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand gilt es, zum Applaus zu animieren.

MannschaftsfotoHP

Erik Fischer, Ex-Annoschüler und heute Radsporttrainer in Spich, hatte dieses Jahr die Organisation übernommen und musste neben den bewährten Kräften wegen der schulischen Herbstferien auf einige neue Begleiter aus dem Verein zurückgreifen.
„Dennoch hat alles super geklappt“, resümierte Fischer. Bereits um 8.30 Uhr ging für Undine Nöthen (Begleiterin von Sieger Amanal Petros) sowie Benjamin und Alexander Aymans (er führte Katja Fischer zum Sieg) mit dem Halbmarathon die Veranstaltung los.
Um 10.00 Uhr dann bei idealem Laufwetter startete der Hauptmarathon am Deutzer Bahnhof.
Während der Sieger von 2017, Hendrik Fischer, leider die angestrebte Norm für die Olympiaqualifikation mit 2.15.19 Std. aufgrund widriger Rennbedingungen um ca. 4 Minuten deutlich verpasste, war die von Erik Fischer begleitete Siegerin Debbie Schöneborn mit einer Zeit von 2.31.18 als Gesamtvierte des Rennens erheblich zufriedener.
RadsportDebbie Schöneborn und Jojo Raß

Und ihr Begleiter war auch zufrieden: „Das war wieder eine tolle Veranstaltung für uns Radsportler. Die Stimmung an der Strecke war wieder super und es schwingt immer etwas Karneval in Köln mit.

KonstanzeKlosterhalfenHPKonstanze Klosterhalfen und Erik Fischer

Da macht es Spaß, die Zuschauer zu begeistern und die Läufer lautstark anzufeuern. Außerdem lernt man auch immer wieder sympathische Spitzensportler am Rande kennen, wie z.B. dieses Jahr Konstanze Klosterhalfen, WM Dritte über 5000 m von Doha“, so Fischer abschließend.

Norbert Noll

Fotos: Erik Fischer