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Gastbeitrag Schülerzeitung: Interview der Schülersprecherkandidaten

Am 31.08.2022 fand in der Aula vor allen Klassen der Schule die Vorstellung der Schülersprecherkandidaten statt. Zur Wahl stellten sich das Team Hugo Verlage und Maksim Bartel (EF), Elias Borschel (EF) und Mats Isenburg (Q2).

Nachdem die Kandidaten ihr Wahlprogramm vorgestellt hatten, begann die Fragerunde, in der sie sich den kritischen Fragen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler stellten.

Noch vor der Veranstaltung hatten die Schülerinnen der Schülerzeitung die Gelegenheit, ihre Fragen an die Schülersprecherkandidaten zu richten. Die Antworten von Elias wurden nicht transkribiert und sind daher in dritter Person.

Wie seid ihr/bist du auf die Idee gekommen, Schülersprecher zu werden?

Hugo & Maxim: Es ging uns darum, dass wir beide an der Schule gemeinsam etwas verändern wollen. Wir sind jetzt beide schon lange in der SV aktiv und wollen die Erfahrung nutzen, um hier noch viel zu verändern. Vor allem weil wir erst in der EF sind und die Chance nutzen wollen

Mats: Letztes Jahr vor der Schülersprecherwahl wurde ich von meinen Stufenkameraden in der SV angefragt, mich als Schülersprecher aufstellen zu lassen. Dann war ich stellvertretender Schülersprecher und dieses Jahr will ich nochmal kandidieren, weil es mir letztes Jahr so viel Spaß gemacht hat, mich für die Schüler einzusetzen.

Elias: Er wolle es, weil er finde, dass man immer und überall ein Recht habe mitzuentscheiden und da er schon lange an der Schule sei, habe er viele Sachen erlebt, die man ändern könnte. Zudem habe er Spaß daran und glaubt auch, wirklich etwas verändern zu können.

Wie seid ihr auf euer Wahlprogramm gekommen?

Hugo & Maxim: Grundsätzlich haben wir uns überlegt, was wir an der Schule verändern wollen, und was uns in den Jahren, in denen wir auf der Schule schon sind, aufgefallen ist. Wir haben aber auch andere Leute aus der Schulgemeinschaft gefragt, die wir kennen, was sie verändert haben wollen. Grundsätzlich haben wir uns überlegt, was man machen kann, was auch realistisch ist, und sind so auf die Themen gekommen.

Mats: Ich habe ja diese Umfrage in den Klassen gemacht: Mein Wahlprogramm setzt sich aus euren Ideen zusammen und das ist so einfacher. Und als Schülersprecher sollte man sich nicht nur auf seine eigenen Ideen einlassen, sondern auch auf die der Schüler, deswegen habe ich mein Programm aus den Ergebnissen erstellt.

Elias: Laut ihm besteht sein gesamtes Programm aus 37 Themen, von denen zehn schon bei der Vorstellung präsentiert wurden. Er höre von der Schülerschaft Probleme sowie viele Wünsche und suche mit seinem Team nach verschiedenen Lösungen, damit es viele neue Perspektiven gibt. 

Denkt ihr, ihr könnt alles umsetzen, was die Schülerschaft wünscht?

Hugo & Maxim: Wir haben uns extra realistische Themen ausgesucht, das heißt, wir können sie gut umsetzen. Es kann sein, dass man ein Thema nicht in einem Jahr schafft durchzuführen, aber man kann es  in Angriff nehmen und die Vorarbeit leisten, um es so dann weiterzugeben, so dass die Themen irgendwann dann umgesetzt werden können.

Mats: Das ist so eine Sache; Es wurden Rolltreppen vorgeschlagen und das geht natürlich nicht. Auch längere Pausen oder weniger Unterricht und Hausaufgaben sind natürlich unmöglich, aber Ideen wie z.B. den Online-Vertretungsplan besser zu nutzen, sind umsetzbar. Generell hat die Oberstufe viele Ideen, die die 5. Klässler auch haben, z.B.  Schaukeln anzuschaffen. Für weniger als ein Jahr lohnt sich das jetzt nicht, würde ich sagen, aber der Großteil, zumindest alle Sachen, die ich in meinem Wahlprogramm stehen, sind auch umsetzbar.

Elias: Er antwortete, dass er versuche, so viel umzusetzen wie es geht und langfristige Pläne zu schaffen, auf die er am Ende seiner Kandidatur blicken kann. 

In den letzten Jahren wurden versprechen nicht eingehalten. Was wollt ihr besser machen?

Hugo & Maxim: Oft war es in den letzten Jahren so, dass die meisten Kandidaten schon in der Q2 waren. Das heißt, die sind dann nach einem halben Jahr von der Schule gegangen. Dadurch, dass wir in der EF sind, gehen wir nicht nach einem halben Jahr, sondern sind ein ganzes Jahr hier. So haben wir mehr Zeit, die Sachen umzusetzen und dadurch, dass wir schon mehr Vorerfahrungen durch die SV haben, wissen wir auch, wie manche Themen leichter anzugehen sind.

Mats: Man kann ja noch nicht wissen, was passiert. Ich versuche mich auf jeden Fall für alles einzusetzen. Letztes Jahr war es z.B. so, da wurde ein Erste-Hilfe-Kurs angesprochen und das haben die Schülersprecher nicht wirklich durchgesetzt, sondern das war dann von der SV – von mir und zwei Freundinnen von mir – organisiert. Das Konzept und die Vorbereitungen, denke ich, sind in enger Zusammenarbeit mit der Schule auch dieses Jahr wieder möglich.

Elias: Er habe mit Herrn Kaas, Herrn Ahlmann (Elternpflegschaftsvorsitzender) und einer Vertreterin des Stadtrates über seine Pläne gesprochen und gute Rückmeldungen erhalten, dass seine Pläne umsetzbar und möglich seien. Als Zehntklässler habe er noch drei Jahre Zeit, seine Versprechen einzulösen, darum sei er zuversichtlich.

Wieso denkst du, dass du gewinnen kannst?

Hugo & Maxim: Wir haben ein realistisches Wahlprogramm und haben eine gute Sicht auf die Dinge. Außerdem können wir Schüler verstehen. Dadurch, dass wir uns in den letzten Jahren auch schon anders an der Schule engagiert haben, wissen wir, wie diese Sachen anzugehen sind.

Mats: Ich könnte entweder gewinnen, weil die Umfrage gut ankam oder weil viele schon letztes Jahr gesehen haben, dass ich viel gemacht habe. Aber es ist alles noch gar nicht klar, wer gewinnt.

Elias: Er sagte, dass in einer Demokratie jeder gewinnen könne, der sich gut aufstellt und präsentiert, aber er habe auch ein sehr gutes Wahlprogramm, ein sehr gutes Team und viel Rückenwind aus der EF, der Q1 und den unteren Stufen.

 

Die Interviews wurden durchgeführt von Emma, Anna, Pia, Marlena, Luna und Lilly aus dem Schülerzeitungs-Team.