Unter diesem Motto machte sich die Lateinklasse 7d gemeinsam mit Herrn Weber und Frau Kharkan-Küster auf den Weg nach Bonn, um die Geschichte der Römer am Rhein und damit verbunden die eigene Identität besser zu verstehen.
Am Treffpunkt in der Graurheindorfer Straße 10 angekommen, ließen die Reihenwohnhäuser zunächst nichts von römischen Spuren in Bonn erkennen. Unser erfahrener Gästeführer und lizenzierter Limes-Cicerone führte uns dann jedoch anhand einer Wandkarte in das Imperium Romanum ein und eröffnete uns mit einer Schlüsselumdrehung die Welt der Römer. Denn verborgen hinter einer Tür zeigte sich die 2024 neu gestaltete Präsentationsfläche „Didinkirica“, die über das römische Legionslager im heutigen Bonner Stadtteil Castell und das UNESCO-Weltkulturerbe des Niedergermanischen Limes in Bonn informiert.

In 90 Minuten erfuhren wir Vieles über die Ursprünge der Stadt, welche in einem Lager römischer Hilfstruppen, lateinisch auxilia, liegen. Wir lernten den Aufbau des Lagers kennen, dessen Straßenverlauf heute noch anhand der B9 nachzuvollziehen ist, das Leben der Soldaten und der Menschen in den angrenzenden Siedlungen. Wir erfuhren, wie wichtig der Handel mit Getreide, Wein und Ölen war. Archäologische Funde, wie die Darstellung des Flussgottes Rhenus und die Überreste von Grabinschriften ließen die Römerzeit lebendig werden.
So kehrten wir voller neuer Erkenntnisse, die uns helfen, die Welt der Römer besser zu verstehen, nach Siegburg zurück. Zugleich freuen wir uns bereits darauf, im kommenden Jahr unser Wissen im Archäologischen Park in Xanten vertiefen zu können.