Idaho? Hobbits? Nein, IDAHOBIT.

Was ist das?

IDAHOBIT steht für International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia.
Erst am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten (erst seit 2022 wird Transidentität nicht mehr als Störungsbild diagnostiziert). In Erinnerung an dieses Ereignis findet jährlich am 17. Mai der IDAHOBIT statt. Weltweit demonstrieren Menschen gegen Diskriminierung und für Akzeptanz von homo-bi-und intersexuellen sowie transidentitären Menschen.


Als „Schule der Vielfalt“ steht auch das Anno für die Gleichberechtigung von LGTBIQ-Menschen ein und unterstützte diesen Gedenktag mit einer gelungenen Aktion. Schon morgens wehten die Regenbogenfahnen an den neuen Fahnenmasten. Überall im Schulgebäude hingen provokant-ironische Plakate mit Aufschriften wie: „Du bist hetero? Siehst aber gar nicht so aus?“, um Aufmerksamkeit für die Alltagsdiskriminierung, der die LGTBIQ-Community häufig ausgesetzt ist, zu wecken.

In den Pausen konnten die Schülerinnen und Schüler sich verschieden gestaltete Regenbogen-Tattoos aufkleben lassen und Buttons an ihre Kleidung heften. Unterstützt durch Party-Musik kamen jede Menge Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen, um sich ein Tattoo abzuholen und Regenbogen-Süßigkeiten zu verspeisen.
Ein besonderer Dank geht an die Mädchen der Klasse 5d, die unermüdlich und gut gelaunt bunte Tattoos aufgeklebt haben!