Kunst und Politik sind zwei Bereiche, die durchaus eng verknüpft sein können – immerhin soll Kunst etwas zum Ausdruck bringen, kann Kritik üben und eine politische Botschaft beinhalten.
Im Rahmen des Wettbewerbs zur Europawoche entstand daher am Anno-Gymnasium ein ganz eigenes Kunstprojekt, in dem die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Grundkurses 1 ihre eigene Meinung zum Thema „Europa – gemeinsam (er-)leben“ zum Ausdruck bringen konnten.
Nachdem die Projektidee EUROP(ART) eingereicht und die Teilnahme am Wettbewerb bewilligt wurde, startete ein kreativer Prozess rund um das Thema. Ausgehend von einer kurzen Einstiegsphase, in der Grundwissen zu Europa erarbeitet wurde, erstellten die Schülerinnen und Schüler zunächst Skizzen und notierten sich ihre Ideen zur Umsetzung, um dann eine erste Materialliste zu erstellen und mit der Arbeit zu beginnen.
Europart1
In den letzten Wochen zeigte sich der Kurs hoch engagiert, so dass pünktlich zur Europawoche in Kleingruppen eindrucksvolle Plastiken aus unterschiedlichsten Materialien entstanden sind.
Die Europawoche findet in jedem Jahr rund um den 9. Mai statt, den Europatag der Europäischen Union. Die Plastiken, die die Schülerinnen und Schüler erstellt haben, stehen alle im Zeichen der europäischen Werte Demokratie, Freiheit sowie Rechtsstaatlichkeit und zeigen auf, wie wichtig – aber auch zerbrechlich - ein gemeinsames Europa, ein Europa, das man zusammen (er)lebt, ist.

                                                                                                                      Europart6      Europart5

Mit viel Mühe, Kreativität und einem kritischen Blick auf aktuelle politische Zusammenhänge und Ereignisse sowie jeweils individuellen Zugängen sind die Kunstwerke Schritt für Schritt entstanden. Jede Gruppe hat das Thema so umgesetzt, wie es ihr am Herzen liegt. Welche Botschaft jeweils dahinter steckt, erzählen die Jugendlichen in kurzen schriftlichen Erläuterungen.
Europart2
Die Arbeiten werden in einer Ausstellung im Foyer des Anno-Gymnasiums Siegburg der Öffentlichkeit präsentiert.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
G. Ley und S. Kharkan-Küster